RealMoneyTrader                                                                      ÜBER MICH

1998 kam ich erstmals mit der Börse in Berührung. Bis dahin hatte ich nicht viel davon gehalten, doch als ich merkte, dass um mich herum alle mit Aktien handelten und dabei enorme Gewinne erzielten, wurde auch mein Interesse geweckt. Ich eröffnete ein Konto bei einem Onlinebroker und begann sofort mit dem Handeln. In den ersten 2-3 Jahren lief das auch ausgezeichnet und ich erhandelte neben dem BWL-Studium ein kleines Vermögen. Doch das Glück blieb mir nicht ewig hold. 2000 büßte ich praktisch meine gesamten Gewinne der Vorjahre wieder ein.

Motivation aus Rückschlägen

Im ersten Moment ist das schon eine niederschmetternde Erfahrung, wenn man zuschaut, wie sich das Depot pulverisiert. Doch ich bin ein sehr ehrgeiziger und zugleich reflektierender Mensch. Während viele andere die Aktie an sich verteufelten und solchen Anlageformen für die Zukunft abschworen, war mir recht schnell klar, dass ich allein dafür verantwortlich war. Mein Risiko-Management war schlecht oder sagen wir besser, es war quasi nicht vorhanden. Zudem hatte ich zwar ein breites Grundwissen über die Börse und das Trading, verfolgte aber keine klare Strategie. Also machte ich mich hoch motiviert daran, mir mein verlorenes Geld wiederzuholen.

Ich probierte mit einem verhältnismäßig kleinen Depot zahlreiche Handelsideen, die ich über die Jahre entwickelt hatte, aus. Mal gewann ich, mal verlor ich. Ich war aber lange Zeit nicht gefestigt genug, um nachhaltig an der Börse Geld zu verdienen. Erst 2002/2003 änderte sich das. Mit Hilfe der technischen Analyse hatte ich nun einige Methoden an der Hand, die gut funktionierten und mit denen ich nachhaltig Geld verdiente.

Erster eigener Börsendienst 2003

Meine Chart-Analysen waren zu meinem Erstaunen in einschlägigen Börsenforen stark gefragt und wurden nicht nur von privaten Anlegern, sondern auch von einigen institutionellen Adressen gelesen. Auf Grund des großen Interesses rief ich im November 2003 schließlich meinen ersten eigenen Börsendienst - Hedge-Trade - ins Leben. Durch den seitdem täglichen Kontakt zu Kunden, wurde mir noch deutlicher, wie sehr wir Trader doch von unserem Emotionen in unserem Handeln beeinflusst werden. Immer wieder erlebte ich hautnah, wie Kunden in schlechten Phasen, die es bei jedem Trader und jeder Methode zwangsläufig gibt, alles über den Haufen werfen. Das kostet sie im Endeffekt mehr Geld und Nerven, als wenn sie einfach am Ball bleiben und die Schwächeperioden der Strategie als notwendiges Übel akzeptieren.

Das höchste Gut - Unabhängigkeit!

Die Börse hat mir etwas geschenkt, was mit Geld kaum aufzuwiegen ist - Unabhängigkeit! Für diese Unabhängigkeit war ich bereit viel Zeit zu opfern und Geld in die Konzeption meiner heutigen Handelsstrategien zu investieren. Mein Werdegang an der Börse erinnert mich stark an die Begrüßungsrede unseres Dekans an der Uni Frankfurt, der da sagte: "Schauen Sie jetzt mal genau nach links und rechts...in 1-2 Jahren werden Sie diese beiden Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr an der UNI sehen." Abgesehen davon, dass der Dekan Recht behalten sollte, ist es an der Börse ähnlich. Ich habe viele Trader erlebt, die vielversprechende Ansätze hatten, aber an ihrem mangelnden Durchhaltevermögen gescheitert sind. Den Meisten fehlt einfach die Geduld.

Falsche Vorstellungen vom Beruf "Trader"

Wenn ich heute mit Freunden und Bekannten über meinen Beruf spreche, dann stelle ich fest, dass völlig falsche Vorstellungen davon herrschen. Wenn man hauptberuflich tradet, gibt es Phasen, in denen man unverschämt viel Geld mit wenig Aufwand macht. Es gibt aber auch, und das ist für manche einfach nicht nachzuvollziehen, Phasen, in denen man viel Aufwand betreibt und kaum etwas oder gar nichts verdient. Es ist wie bei praktisch jedem "normalen" Unternehmen auch. An einigen Tagen macht das Unternehmen viel Umsatz, an manchen wenig, dann gibt es Tage, an denen die Ausgaben, die Einnahmen übersteigen. Wenn  das Unternehmen beispielsweise gerade Waren für sein Lager einkauft. In der Wirtschaft ist dies selbstverständlich. Doch in Finanzfragen haben viele Menschen das Bedürfnis nach einer nicht vorhandenen Sicherheit.

Risiko-Management

Ich riskiere pro Trade maximal 1-3% meines Depots, so dass von "Zocken" oder dem Risiko eines plötzlichen Totalverlusts nie die Rede sein kann. Es gibt natürlich Phasen, in denen es mehrmals hintereinander gegen mich läuft. In diesen Phasen halte ich meine Verluste mit meinen ausgeklügelten Moneymanagement-Strategien so gering wie möglich. In den guten Phasen erhöhe ich dann meine Positionen und profitiere umso stärker von der Entwicklung.

Geduld ist, wie ich bereits sagte, meine wichtigste Tugend. Ich weiß, dass ich 80-90% der Zeit mit Warten und dem Suchen nach dem nächsten großen Gewinner-Trade verbringe. Es sind in der Regel einige wenige Trades, die die starken Zuwächse in der Performance bringen. Es lohnt sich aber auf sie zu warten.

Jeder kann es lernen

Alles, was man für erfolgreiches Trading benötigt, kann man sich aneignen. Ich behaupte, dass ich jedem das Traden beibringen kann, so dass dieser seinen Lebensunterhalt damit bestreiten kann. Abgesehen vom limitierenden Faktor Kapital, kann ich Ihnen alle notwendigen Techniken, Handels- und Moneymanagement-Methoden, vor allem aber Tugenden, wie Geduld, Durchhaltevermögen und Disziplin beibringen. Was der Einzelne daraus letztlich macht, kann ich allerdings nicht beeinflussen.

Ich handele leidenschaftlich gern in den Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten. Doch auch die Arbeit mit Kunden bereitet mir große Freude. Als Trader ist man im Prinzip ein Einzelkämpfer und trifft im Alltag nur sehr selten auf Gleichgesinnte. Deshalb ist es schön, wenn ich bei einem Seminar, in einem Individual-Coaching oder einfach im Rahmen meiner Börsendienste mit Kunden über das Trading spreche.  

Strategien

Ich verfolge einen kumulativen Trading-Ansatz, bei dem ich anhand von eigens dafür kreierten Indikatoren die wahrscheinliche Trendrichtung, sowie Über- und Unterbewertungen eines Marktes erkenne. Ich nutze bei allen Methoden einen Trendfilter, um die Profitabilität zu erhöhen. Da meine Methoden der Öffentlichkeit nicht bekannt sind und es sich zudem bei den meisten Indikatoren und Strategien um Eigenkreationen handelt, werden sie auch noch in den nächsten 10-20 Jahren funktionieren. Nur eine Handvoll Leute überhaupt, bekommt meine Handelsregeln offengelegt. Das sind die Teilnehmer meiner Trader-Ausbildung - dem Inner-Circle-Seminar.

Durch das Trading habe ich die Lebensqualität gewonnen, die ich mir immer erwünscht habe. Ich kann mir und anderen Gutes tun und bin völlig unabhängig. Das sind wohl die größten Vorzüge des Berufs Trader.